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Zeitschrift "Verantwortung" - Heft 36

Heft 36

Einstimmung auf Dietrich Bonhoeffers 100. Geburtstag

Ausgabe Dezember 2005

ISSN 0936-7454

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Abstract

Die „Verantwortung“ Heft 36 enthält „Einstimmungen auf Dietrich Bonhoeffers 100. Geburtstag“. Der Leitartikel befasst sich mit „Friedrich Nietzsche – dem stillen Begleiter Dietrich Bonhoeffers“. Das ist erstaunlich, dass Bonhoeffer ausgerechnet diesen stillen Begleiter hatte – von dem man gemeinhin sagt, er sei ein bissiger Kritiker des Glaubens gewesen, im Grunde jemand, der sich vom Christentum bereits getrennt habe. Der Leitartikel macht deutlich, dass Bonhoeffer durch das Feuer dieser unerbittlichen Kritik hindurchgegangen ist. Bonhoeffer wollte sich mit einem belanglosen, beliebigen „Hinterweltlertum“ nicht abfinden, sondern den Glauben in die Wirklichkeit des Lebens und der Gesellschaft zurückholen.
Inhaltsverzeichnis

Leitartikel
KLAUS HARMS
Friedrich Nietzsche – der stille
Begleiter Dietrich Bonhoeffers



IKvu – Pressemitteilung – 19/2005
Frère Roger Schutz, Gründer von Taizé



Jahrestagung des dbv in Berlin
zum 100. Geburtstag Dietrich Bonhoeffers



CARL BELEITES
Gedanken zur Frage nach der „Allmacht“ Gottes



HANNS LANG
Initiative zur Reform des Kirchenrechtes



KIRCHENVOLKSBEWEGUNG
Informationen zur Kirchensteuer



HANS-OTTO HAGEMEISTER
Kirchensteuer: Zeitgemäß ?
Zwei neue Reformvorschläge



GERHARD CZERMAK
Kirchensteuer in Deutschland als rechtliches, rechtspolitisches Ärgernis



HANS-OTTO HAGEMEISTER
Stellungnahme zu Gerhard Czermak



WOLRAM ROHDE-LIEBENAU
Christliches Friedensgebot: JA - Waffenlosigkeit heute: JA



CHRISTOPH RINNEBERG
Beten für den Frieden, zahlen für den Krieg?



Rede eines IOF-Mitglieds vor der HV der
Deutschen Bank, Frankfurt/M, 18.05.05



DEUTSCHE SEKTION DER IALANA
CIA-Flüge völkerrechtswidrig



CLAUS PETERSEN
Die Ökumenische Initiative
Reich Gottes – jetzt!



Impressum

Editorial

Die vorliegende „Verantwortung“ enthält „Einstimmungen auf Dietrich Bonhoeffers 100. Geburtstag“. Ehrendes Gedenken an Bonhoeffer, Erwähnung seines Lebensbeispiels, Bemühung von Zitaten aus seinen Schriften gibt es reichlich. Uns liegt besonders an der Diskussion seiner aufregenden Positionen: Theologie nicht als „Glasperlenspiel“ sondern als „Kampfmittel“; nicht Resignation vor den Sachzwängen sondern Veränderung von Wirklichkeit. Wann endlich werden Bonhoeffers Vorstellungen einer Kirchenreform aufgegriffen und konkret umgesetzt?

Der Leitartikel befasst sich mit „Friedrich Nietzsche – dem stillen Begleiter Dietrich Bonhoeffers“ und macht deutlich, dass Bonhoeffer durch das Feuer dieser unerbittlichen Kritik hindurchgegangen ist. Bonhoeffer wollte sich mit einem belanglosen, beliebigen „Hinterweltlertum“ nicht abfinden sondern den Glauben in die Wirklichkeit des Lebens und der Gesellschaft zurückholen. Das ist ihm nicht gelungen, doch Bonhoeffers Wirken ist Gott sei Dank nicht zu Ende.

Es folgen eine Reihe von Einzelthemen wie: Das Problem der „Allmacht“ Gottes ( Bonhoeffer entdeckt den „leidenden“ Gott); Eine Initiative zum Kirchenrecht; Die Diskussion des Kirchensteuerwesens; Fragen der Wirtschaftsethik und natürlich die Friedensfrage. Besonders letztere hat in den zurückliegenden Monaten im dbv Erschütterungen ausgelöst. Es geht dabei – wie Bonhoeffer immer wieder betont hat – um den Kern christlichen Glaubens. Reicht es, dass wir die verschiedenen Auffassungen zu dieser Frage gegenseitig „aushalten“? Wie können wir beim Thema Frieden neu gesprächsfähig werden?

Begegnung und Gespräch, so die Einsicht der letzten Zeit, sind für die Weiterentwicklung des dbv von zentraler Bedeutung. Ab und zu müssen wir uns sehen, uns wahrnehmen und unser Gefühl füreinander neu sensibilisieren. Die nächste Gelegenheit dazu ist die dbv-Jahrestagung in Berlin, 02.-05.02.2006, also am Wochenende Bonhoeffers 100. Geburtstags – mit großem Programm für Mitglieder, Freunde und Interessierte.

In der Hoffnung, dass wir uns in Berlin zahlreich wieder sehen oder neu kennen lernen werden, grüßt alle Leserinnen und Leser – auch im Namen der Redaktion – sehr herzlich

Ihr Karl Martin

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