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Gesellschaft im Wandel - Welche Zukunft hat Kirche?

Gesellschaft im Wandel - Welche Zukunft hat Kirche?

Wegsuche zwischen Bedeutungskrise und Identitätsbejahung

Herausgegeben von
Karl Martin und
Konrad Moll
1. Auflage 1998
126 Seiten kartoniert

ISBN 3-9805071-4-9

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Abstract

Die große Herausforderung für die Kirche der kommenden Jahre und Jahrzehnte ist der unaufhaltsame Übergang in das „nachkonstantinische Zeitalter“. Dies erfordert verantwortungsbewusste Schritte im Annehmen der sich tiefgreifend verändernden Situation. Der Dietrich-Bonhoeffer-Verein hat sich in den letzten Jahren dieser Thematik zugewandt, um zu der überfälligen Klärung der seit der deutschen Vereinigung aufgebrochenen Fragen beizutragen.

In der Publikation „Gesellschaft im Wandel - Welche Zukunft hat Kirche?“ werden Referate, Projektberichte und Resolutionen aus der Tagungsarbeit des Dietrich-Bonhoeffer-Vereins allgemein zugänglich gemacht und zur Diskussion gestellt. Durch Beiträge von Friedrich Schorlemmer, Sabine Bobert-Stützel, Martin Stöhr, Monika Renninger und Heino Falcke wird das Buch zu einem hochinteressanten Austausch aus der Perspektive westlicher und östlicher Bundesländer.

Aus dem Inhalt:
  • Friedrich Schorlemmer: Von der Euphorie zur Irritation - Kirche und Gesellschaft im Osten Deutschlands
  • Sabine Bobert-Stützel: Kirche für andere - das Kirchenverständnis Dietrich Bonhoeffers
  • Martin Stöhr: Von Gott herausgerufen - Kirche als Solidarmodell für die Gesellschaft
  • Monika Renninger: Welches sind Schritte in die richtige Richtung - damit Kirche deutlicher als Kirche erkennbar wird?
Neben den Vorträgen und Referaten finden sich in dem Buch Projektberichte zu folgenden Stichworten: Ökumenische Entwicklungsgenossenschaft (EDCS); Christen für gerechte Wirtschaftsordnung (CGW); die Forderung nach einer Kultursteuer als allgemeiner staatsbürgerlicher Pflicht. Außerdem sind drei Resolutionen des dbv zu den Themen Ziviler Friedensdienst, Verwendung christlichen Liedgutes bei öffentlichen Gelöbnissen und Solidarität mit Flüchtlingen, Ausländern und Asylsuchenden abgedruckt.